Donnerstag, 01. Juli 2010

Mykotoxine – Die Gefahr im Pferdefutter

Mykotoxine in Pflanzen und im Pferdefutter sind eine oft unbekannte aber nicht seltene Gefahr für die Gesundheit von Pferden. Mykotoxine sind natürliche, sekundäre Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen, die bei Menschen und Tieren eine toxische Wirkung zeigen, beziehungsweise eine Mykotoxikose verursachen können. Kontaminiertes Futter kann nicht nur die Gesundheit des Pferdes stark beeinträchtige, sondern auch zum Tod führen. 

Die FAO schätzt, dass bis zu 25 % der Weltproduktion von Nahrungsmitteln mit Mykotoxinen kontaminiert sind. Ungefähr 20 % der Getreideernte der EU enthalten messbare Mengen an Mykotoxinen. Es gibt weit über 300 Mykotoxine, die von mehr als 250 Schimmelpilzen produziert werden. Jedoch nur eine relativ geringe Anzahl davon kommt häufiger und in höheren Konzentrationen in Futtermitteln vor und ist so von praktischer Bedeutung bei der Pferdefütterung. Die wichtigsten sind:

Fumonisine führen besonders beim Pferd zu Beeinträchtigungen. Sie kommen vor allem in Mais und Maisprodukten, aber auch in Weizen, Gerste und Hirse vor.

Aflatoxine sind vor allem in kohlenhydratreichen Importfuttermitteln aus warmen Klimazonen zu finden. Pferde sind relativ unempfindlich dagegen.

Saratoxin findet man auf Gräsern, Heu, Stroh und im Getreide.

Das Mutterkorn ist der Produzent von Ergotalkaloiden. Es kann Weizen, Gerste, Roggen, Triticale sowie Gräser auf Wiesen und Weiden befallen.

Mykotoxine sind weitgehend hitzebeständig und werden daher bei der Nahrungsmittelverarbeitung nicht zerstört. Sie können abhängig von der Toxinart, akut oder chronisch toxisch sein und folgende Wirkungen auf die Gesundheit haben:

  • Leber- und Nierenschäden hervorrufen
  • das zentrale Nervensystem beeinträchtigen
  • Haut- und Schleimhautschäden herbeiführen
  • das Immunsystem negativ beeinflussen
  • krebserregend wirken
  • Erbschäden bewirken
  • zu Missbildungen führen

Grundsätzlich ist jedoch zu sagen, dass der Höchstgehalt von Aflatoxin B1 in Futtermitteln durch die Futtermittelverordnung der EU geregelt ist. Für Zearalenon, Ochratoxin, und Fumonisine gibt es empfohlene Richtwerte für Futtermittel. In der Regel liegen die gemessenen Mykotoxingehalte in Futtermitteln fast immer deutlich unter den Richtwerten.

Daher spielen Mykotoxinvergiftungen mit schweren gesundheitlichen Folgen in unseren Breiten keine große Rolle. Es muss jedoch auf ein hygienisch einwandfreies Futter Wert gelegt werden. Verpilztes Futtermittel darf unter keinen Umständen in den Futtertrog des Pferdes.

Die Aufnahme von geringen Mengen an Mykotoxinen über Heu, Getreide, Silage oder Mischfutter ist jedoch kaum zu vermeiden. Damit das Pferd dabei keinen Schaden nimmt, empfiehlt sich die regelmäßige und dauerhafte Anwendung von EQUUS GOLD.

EQUUS GOLD ist eine Mischung bester Komponenten, die unter anderem Mykotoxine unschädlich machen. Wird dem Futter EQUUS GOLD beigemischt können diese Toxine enzymatisch abgebaut werden und sie richten keinen Schaden mehr an. Zusätzlich wird durch EQUUS GOLD die Verdauung positiv beeinflusst, die Atmung unterstützt, die Hufbeschaffenheit verbessert und ganz allgemein das Immunsystem des Tieres unterstützt.